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Amelie




Princess of Darkness


Dabei seit: 01 Jul, 2017
Beiträge: 15


Name
Amelie Beauchamp

Alter
Bereits stolze 375 Winter bin ich jung.

Beruf
Leiterin des Castle

Beziehungsstatus
Abgesehen von einigen Liebeleien, bin ich Single

Sexual Healing
Ich bin Bi-Sexuell, da gibt es mehr Auswahl.

Zugehörigkeit
So alt wird man nur, wenn man entweder viel Glück hat oder aber wie ich ein Vampir ist.

Steckbrief
Victoria

Playlist
Vampire Diaries

Hinter dem Spiegel
Wird nicht verraten.


Was ist BDSM Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Was ist BDSM

Um zu wissen, was sich hinter dem Begriff verbirgt, sollte zunächst klar sein, wofür dieses – etwas sperrige – Akronym BDSM steht. Es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline (Fesselung und Disziplinierung), Dominance & Submission (Beherrschung und Unterwerfung), Sadism & Masochism (Sadismus und Masochismus)“ zusammen und ist der korrekte Oberbegriff für eine Gruppe vielgestaltiger sexueller Vorlieben und Identitäten.

Beim BDSM begeben sich die Beteiligten freiwillig und zum Lustgewinn aus ihrer Gleichberechtigung in ein Machtgefälle. Der devote (unterwürfige) Partner, auch Sub oder Bottom genannt, gibt einen bestimmten Teil seiner Selbstbestimmung auf und übergibt sie dem dominanten (bestimmenden) Partner, Dom oder Top genannt. Der Sub wird in einem zuvor festgelegten Rahmen gefesselt oder gedemütigt, aber auch liebkost. In der Hilflosigkeit, dem Ausgeliefertsein und dem Erzogenwerden liegt der Reiz. Der Dom findet den Reiz und die Erregung in der Kontrolle, der Macht über den Sub.



Switcher, Sessions &
Vanilleeis

Die meisten BDSMler finden sich in einer der beiden Rollen wieder. Es gibt aber auch einige, die zwischen aktivem und passivem Part wechseln: sogenannte Switch oder Switcher. Menschen, die keine BDSM-Neigungen haben, werden in der Szene als Vanillas bezeichnet. Vanille ist die beliebteste und weltweit verbreitetste Eissorte und gilt als gewöhnlich. „Gewöhnlicher“ Sex ist demnach Vanillasex.

BDSM-Praktiken finden zumeist während einer festen Zeitspanne statt, welche man als Spiel oder Session bezeichnet. Geschlechtsverkehr in jedweder Form kann innerhalb einer Session vorkommen – muss aber nicht. Wichtig: BDSM ist nicht immer alles auf einmal, es ist vielfältig. So bedeutet Dominanz nicht gleich Sadismus und der Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache und kommt in vielen Sessions gar nicht vor. Und wusstet Ihr, dass Bondage nicht unbedingt nur zur Fixierung des Sub gedacht ist, sondern auch aus rein ästhetischen Gründen praktiziert wird?



Safeword:
Sicherheit muss sein!

Vor einer BDSM-Session sollte in jedem Fall ein Safeword vereinbart werden. Fällt dieses, ist die Handlung zu jeder Zeit unverzüglich abzubrechen. Es gibt dem Sub ein Gefühl von Sicherheit und nimmt dem Dom die alleinige Verantwortung über das Wohl seines oder seiner Untergebenen. Schließlich kann auch ein geübter Top eine Situation mal falsch einschätzen oder übers Ziel hinausschießen.

Als Safewords sollten Begriffe verwendet werden, die BDSM-Handlungen unähnlich sind und auch im Eifer des Gefechts auffällig wirken. „Stopp“ oder „aufhören“ sind demnach keine geeigneten Signalwörter, da sie als Teil des Spiels angesehen werden könnten. Ein Safeword sollte außerdem kurz und leicht auszusprechen sein – auch, wenn man schwer atmet. Als nonverbale Abbruchcodes, falls ein Partner geknebelt ist, werden häufig Klopfsignale vereinbart.

Zur Feinsteuerung, um sich an gewisse Praktiken heranzutasten und um die Schmerzgrenze auszuloten ist das Ampelsystem empfehlenswert. Hier gibt der empfangende Partner regelmäßig an, wie es ihm geht. Durch die Slowwords kann der Sub signalisieren, dass er das Spiel nicht abbrechen möchte, sich jedoch nahe seiner Grenze befindet. Grün bedeutet dabei „alles ist okay“, Gelb sagt „nicht stärker oder weiter“ und Rot heißt „Stopp!“.



SSC & RACK
Was ist das?

BDSM-Spiele finden zu Absicherungszwecken immer im Rahmen gemeinsamer Absprachen statt. Vor einer Session werden Wünsche, Tabus und Grenzen festgelegt. Das Grundprinzip lautet SSC – „safe, sane and consensual“, was soviel heißt wie sicher, mit klarem Verstand und in gegenseitigem Einverständnis. Eine andere geläufige Bezeichnung für diesen Verhaltenskodex ist RACK – „risk-aware consensual kink“. Dies bedeutet in etwa risikobewusstes, einvernehmliches sexuelles Handeln. Es legt den Fokus auf das Risiko, denn natürlich bergen viele BDSM-Praktiken ein gewisses Risiko, dessen sich beide Partner bewusst sein sollte. Beim BDSM gilt stets: Erlaubt ist, was – beiden – gefällt!



Gib’s mir schriftlich
der BDSM-Vertrag

Damit während des Spiels keine Grenzen überschritten werden, ist es in der Szene üblich, einen Vertrag zwischen Dom und Sub abzuschließen. In einem BDSM-Vertrag oder „Sklavenvertrag“ werden Grundregeln, Soft Limits und Tabus festgelegt. Beide Parteien erklären sich mit bestimmten Praktiken einverstanden. Auch das Ausmaß der erotischen Bestrafungen wird geregelt. Es muss sich also niemand überraschen lassen, was in einer Session mit ihm passiert – im Gegenteil: Oftmals werden sämtliche bevorstehende sexuelle Handlungen besprochen, damit man sich freimachen kann von Ängsten und Bedenken.

28 Dec, 2018 23:05 57 Email an Amelie senden Beiträge von Amelie suchen Nehmen Sie Amelie in Ihre Freundesliste auf
 
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